Wenn Sie eine Dichtung, eine elastische Leiste an Türrahmen, die Luft, Lärm und Feuchtigkeit abhält. Auch bekannt als Türdichtung, ist sie das unsichtbare Element, das dafür sorgt, dass Ihre Innentür nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert. Viele merken erst, dass die Dichtung defekt ist, wenn es kalt zieht, der Lärm aus dem Flur kommt oder sich Feuchtigkeit an der Türschiene sammelt. Doch eine gepflegte Dichtung verlängert die Lebensdauer Ihrer Tür – und spart Energie.
Dichtungen aus Silikon, einem flexiblen, witterungsbeständigen Material, das oft bei Innentüren verwendet wird oder Gummi, einem elastischen, langlebigen Werkstoff, der sich gut an Holz anpasst halten jahrelang – aber nur, wenn sie regelmäßig gereinigt werden. Staub, Schmutz und Feuchtigkeit verhärten das Material, lassen es brüchig werden und verlieren seine Abdichtung. Einmal im Jahr mit einem feuchten Tuch und etwas neutralem Reiniger abwischen, reicht oft aus. Keine aggressiven Chemikalien – die zersetzen das Material. Und wenn die Dichtung nach dem Drücken nicht mehr zurückschnellt? Dann ist sie müde. Ein Austausch ist einfacher, als Sie denken: Meist reicht ein neues Profil, das Sie einfach in die Nut schieben. Keine Kleber, keine Bohrungen – nur passendes Material wählen.
Die richtige Dichtung passt nicht nur zur Tür, sondern auch zur Raumnutzung. In Badezimmern brauchen Sie feuchtigkeitsresistente Profile, im Schlafzimmer eher leise, dichte Kanten, um den Lärm zu dämpfen. Und ja – auch bei Holztüren ist das wichtig. Denn Holz dehnt sich mit der Luftfeuchtigkeit aus. Eine starre Dichtung reißt. Eine flexible, gut gepflegte Dichtung passt sich an. Das ist kein Luxus, das ist Schutz. Und es ist kein Aufwand, den Sie nur für den Verkauf Ihres Hauses tun. Es ist etwas, das jeden Tag spürbar ist: Stille, Wärme, Trockenheit. In den Artikeln unten finden Sie konkrete Anleitungen, welche Produkte sich bewährt haben, wie Sie die Dichtung richtig messen, und warum manche Austauschsets teurer sind – aber langfristig günstiger.