Wenn es um Heizungseffizienz, die Maßzahl dafür, wie gut eine Heizungsanlage Wärme aus Brennstoff oder Strom nutzt. Auch bekannt als Energieeffizienz der Heizung, ist sie der entscheidende Faktor, der über Ihre monatlichen Kosten entscheidet. Viele denken, dass eine neue Heizung allein reicht – doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die wirkliche Effizienz entsteht dort, wo Wärme verloren geht: an undichten Fenstern, schlecht gedämmten Wänden und Wärmebrücken im Keller.
Wärmebrücken, Stellen im Gebäude, an denen Wärme besonders schnell entweicht – oft an Übergängen zwischen Wand, Boden und Fenster. Auch bekannt als Kältebrücken, sind sie die unsichtbaren Stromfresser in jedem Haus. Sie verursachen nicht nur höhere Heizkosten, sondern auch Schimmel. Und wer seine Dachflächenfenster nicht austauscht, verschwendet bis zu 17 % der Wärme – das ist mehr als ein ganzer Heizkörper pro Jahr. Wer seine Heizungseffizienz wirklich verbessern will, muss den ganzen Hausumfang im Blick haben: von der Sockelabdichtung bis zum Fensteraustausch. Es geht nicht nur um die Heizung selbst, sondern um die Hülle, die sie schützt.
Die besten Heizungen nützen nichts, wenn die Wärme durch alte Dichtungen entweicht oder durch Kabelkanäle im Keller entweicht. Ein Energieausweis sagt Ihnen, wo das Problem liegt – aber nur eine konkrete Prüfung mit Thermografie zeigt, wo genau die Wärme entweicht. Und genau darum geht es: nicht mit Vermutungen, sondern mit Fakten zu handeln. In den folgenden Artikeln finden Sie praxisnahe Lösungen, die wirklich funktionieren: Wie Sie Dachflächenfenster richtig austauschen, um Energiekosten zu senken. Wie Sie Wärmebrücken im Keller mit einfachen Mitteln finden und sanieren. Wie Sie durch Fensterwartung und Sockelabdichtung langfristig Heizkosten vermeiden. Es gibt keine Wundermittel – aber es gibt klare, messbare Schritte, die jedes Jahr Hunderte Euro sparen.